Sabine Schöbel (Foto: Wiebke Brüssel)
Sabine Schöbel (Foto: Wiebke Brüssel)
Sabine Schöbel (Foto: Wiebke Brüssel)
Wer in einem Neubauviertel aufgewachsen ist, kennt das: die Menschen zogen nach und nach in ihre Wohnungen ein. Man lernte die direkten Nachbarn im Haus kennen, andere vielleicht auf der Straße. Verbindende Elemente oder zusätzliche Angebote gab es selten. Man lebte eben mal mehr, mal weniger gut miteinander und nebeneinander. Als Ansprechpartner gab es bestenfalls einen Hausmeister – aber nur, wenn etwas nicht funktionierte.

Im Klima- und Fahrradquartier Ellener Hof war das von Anfang an anders geplant.

Deshalb gab es schon früh die Webseite „Stadtleben Ellener Hof“. Auf dieser Seite konnten Interessierte alles Wissenswerte über das neue Wohnquartier und die ersten Zusatz-Angebote, die allen offenstehen. Das sind zum Beispiel die Nähwerkstatt, den Gemeinschaftsgarten, die Fahrradwerkstatt oder die Elektro-Selbsthilfewerkstatt.

Seit einigen Wochen ist das Stadtleben Ellener Hof nicht mehr nur eine Webseite, es ist jetzt auch ein Ort und Treffpunkt.

Direkt an der Ludwig-Roselius Alle, Ecke Pawel-Adamowicz-Straße, entstand der Quartiersraum - ein fröhliches Büro mit großer Glasfront. Besuchende erkennen sofort, dass der Ellener Hof auch ein Fahrradquartier ist: bunt lackierte Fahrräder verzieren die hintere Wand.

In diesem Büro arbeitet die Sabine Schöbel. Als Stadtleben-Koordinatorin ist sie in erster Linie Ansprechpartnerin für alle Mieterinnen und Mieter in den unterschiedlichen Gebäuden im Ellener Hof. Doch sie freut sich auch über Besuch aus dem Umfeld des neuen Quartiers.

Neben dem Stadtleben hat das Projekt „Klimaquartier Ellener Hof“ mit seinen Angeboten und den Klimacoaches hat im Quartiersraum Platz. Wer möchte, kann den Raum auch als Treffpunkt für die gemeinsame Entwicklung von Ideen und Projekten nutzen. So entsteht über das „Stadtleben Ellener Hof“ ein lebendiges Netzwerk aus vielen unterschiedlichen Menschen und Gruppen.

Zu dieser Atmosphäre passt auch der Außenbereich. Vor dem großen Schaufenster laden Bänke und ein Tisch ein, hier eine Pause zu machen. Wer zur richtigen Jahreszeit vorbeikommt und Glück hat, kann sich ein paar leckere Beeren von einem der Sträucher pflücken.

[WB]