Bundesverfassungsgerichtspräsident zu Gast in Bremen
Bildungssenator Mark Rackles begrüßt Stephan Harbarth an der Gesamtschule Ost
Was passiert, wenn Grundrechte auf Schulalltag treffen? Genau das konnten Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Bremen-Ost heute (5. März 2026) hautnah erleben: Prof. Dr. Stephan Harbarth, Präsident des Bundesverfassungsgerichts, war zu Besuch – und brachte nicht nur spannende Einblicke in die Arbeit des höchsten deutschen Gerichts mit, sondern auch eine große Portion Geburtstagsstimmung. Denn der Besuch steht im Zeichen des 75-jährigen Jubiläums des Bundesverfassungsgerichts.
Bildungssenator Mark Rackles freute sich besonders über den Austausch: „Es ist uns ein großes Anliegen, dass junge Menschen ihre Grundrechte kennen und verstehen, wie unsere Demokratie funktioniert. Wer früh lernt, seine Stimme einzubringen, kann später selbstbewusst mitgestalten.“
Gemeinsam mit Schulleiter Hans-Martin Utz, seinem Stellvertreter Thilo Eder und einer Schülerversammlung führte der Weg durch die Schule – und bot dabei auch Einblicke in besondere Bremer Projekte. Mit dabei: Claudia Schlosser vom Mütterzentrum Tenever und Albert Schmitt von der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, die die Schule seit Langem unterstützen.
Diskussion statt Frontalunterricht
Im Mittelpunkt stand eine lebhafte Podiumsdiskussion mit Oberstufenschülerinnen und -schülern. Hier ging es um alles, was Jugendliche bewegt: Wie frei ist die Meinungsäußerung im Netz? Welche Rolle spielt das Grundgesetz im Alltag? Und wie können Schule und Gesellschaft den Rechtsstaat stärken? Die Vorfreude war groß – und die Fragen der Jugendlichen zeigten: Sie wollen mitreden, wenn es um ihre Rechte geht!
Geburtstagsfeier mit Torte – und vielen Gästen
Ein besonderes Highlight: die gemeinsame Geburtstagstorte zum Jubiläum. Doch nicht nur in Bremen wird gefeiert! Jede Richterin und jeder Richter des Bundesverfassungsgerichts besucht in den kommenden Wochen ein Bundesland – immer mit dem Ziel, mit Schülerinnen und Schülern ins Gespräch zu kommen, Torte zu teilen und die Arbeit des Gerichts greifbar zu machen.
