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Beirat Osterholz, Städtepartnerschaft
Beirat Osterholz, Städtepartnerschaft
Beirat Osterholz, Städtepartnerschaft
Erstes Treffen der AG Städtepartnerschaft Bremen-Osterholz und einem Stadtteil der Russischen Föderation fand im Ortsamt Osterholz statt.

Der zuständige Fachausschuss für Städtepartnerschaften des Beirates Osterholz hatte das Ortsamt gebeten, zu einem ersten Treffen zur Schaffung einer Stadtteilpartnerschaft in das Ortsamt Osterholz einzuladen.

Neben Vertretern der politischen Parteien im Beirat, des sogenannten Koordinierungsausschusses, waren der Einladung auch gefolgt der Generalkonsul der Russischen Föderation in Hamburg, Herr Andrei Sharashkin, die stellvertretende Konsulin Frau Taisia Malikova und der stellvertretende Konsul Herr Mikhail Marin.
Zur Erörterung der Möglichkeiten einer Stadtteilpartnerschaft waren ebenso eingeladen die Bundestagsabgeordnete Doris Achelwilm (MdB, Die Linke), Frau Sarah Ryglewski (MdB, SPD) und auch Elisabeth Motschmann (MdB, CDU), die allesamt die Unterstützung für ein solches Projekt des Osterholzer Stadtteilparlamentes zugesagt hatten. Aufgrund Terminüberschneidungen konnte allerdings tatsächlich nur Frau Doris Achelwilm teilnehmen. Zudem waren auch Herr Dr. Jürgen Stein vom Diakonischen Werk Bremen, Herr Yasar Kocas von St. Petri, Frau Ludmilla Schulz vom Mütterzentrum Osterholz-Tenever und auch Frau Frieda Banik von der Landsmannschaft der Deutschen, die die Möglichkeiten einer Stadtteilpartnerschaft im Sitzungssaal des Ortsamtes besprachen. Für den russischen Generalkonsul war der Besuch des Ortsamtes Osterholz der erste offizielle Außentermin nach der Pandemie. Daher waren alle Teilnehmer angetan von der Resonanz, die die Idee auch im russischen Konsulat in Hamburg ausgelöst hatte. Zu Beginn des eineinhalbstündigen Gespräches wurden die Besuche einer Gruppe des Jugend-Cafés Tenever in der russischen Stadt Tver, an der Wolga gelegen, gezeigt. In einer Power-Point-Präsentation konnten Herr Dr. Stein und Herr Kocas über die Begegnungen von Jugendlichen aus Bremen-Tenever und Tver berichten. Anschließend gab es einen Gegenbesuch im letzten Jahr auch von Jugendlichen aus Tver im Stadtteil Osterholz. Unter anderem gab es auch ein Gespräch mit Vertretern des Beirates und Ortsamtsleiters. Mit Vertreter des russischen Konsulats wurden anschließend Wege gesprochen, um eine Stadtteilpartnerschaft zu realisieren. Neben Interessenten aus der Stadt Tver wird das Konsulat auch weitere Möglichkeiten erörtern, sofern es ein offizielles Anschreiben des Ortsamtes gibt.