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Carsten Meyer Heder beim Kinderbauernhof Tenever
Carsten Meyer Heder beim Kinderbauernhof Tenever
Carsten Meyer Heder beim Kinderbauernhof Tenever
Der 2. Stadtteilbesuch von Herrn Carsten Meyer-Heder (MdBB) innerhalb kürzester Zeit führte in das zweitärmste Quartier Bremens nach Tenever.

Auf Einladung des Osterholzer Ortsamtsleiters Ulrich Schlüter fand im Januar ein weiterer Stadtteiltermin in Osterholz statt. Der Landesvorsitzende der Bremer CDU und Abgeordneter Carsten Meyer-Heder besuchte diesmal den Ortsteil Tenever, der nach dem sozialen Index nach wie vor das zweitärmste Quartier Bremens ist.

Da Carsten Meyer-Heder selbst im Stadtteil Vahr gewohnt hat, waren ihm sehr wohl die Örtlichkeiten bzw. Tenever schon vertraut. Trotzdem war er beeindruckt, insbesondere auch vom Besuch des Kinderbauernhofs. Beim Stadtteilbesuch begleiteten ihn neben Mitarbeitern der CDU-Fraktion der Osterholzer Beiratssprecher Wolfgang Haase, der Fraktionssprecher der CDU im Beirat Osterholz Günter Hohn sowie die Beiratsmitglieder Arnold Conreder (CDU), Reinald Last (Linke) und Yasar Kocas (FDP). Frank Weber, Leiter des Kinderbauernhofs und Mitarbeiter von St. Petri, erklärte die Arbeit des Kinderbauernhofs insbesondere mit den Kindern und Familien aus dem Hochhausviertel aus Tenever. Zum einen der Umgang mit den Tieren, aber auch beispielsweise Gartenprojekte und auch Kindergeburtstage können auf dem Kinderbauernhof durchgeführt werden. Neben den hauptamtlichen Mitarbeitern sind über ein Beschäftigungsprojekt auch Mitarbeiter beschäftigt, ohne die der Kinderbauernhof sieben Tage die Woche nicht betreut werden könnte. Besonders bedankt hat sich der Osterholzer Ortsamtsleiter aber auch bei Herrn Longinus Flenker, da Aldi vor kurzem Reparaturen auf dem Kinderbauernhof bezahlt hat. Schließlich gab es auch einen Esel-Stall, der über Spenden der Stiftung Dr. Heines finanziert worden war. Naturnahes Spielen ist im Bremer Osten, speziell für die Kinder aus Tenever, sehr wichtig, aber auch die umliegenden Schulen und Kindergärten profitieren von der Einrichtung, so Frank Weber abschließend. Beim anschließenden Termin im Jugendhaus Tenever in der Koblenzer Straße konnte Frau Dr. Ramona Buchholz von St. Petri auf die erfolgreiche Arbeit des Projektes „Guck mal“ verweisen.

 

Dieses inklusive Projekt von St. Petri ist nicht nur für Besucher mit Beeinträchtigungen aus Tenever konzipiert, sondern auch viele Besucher aus den umliegenden Ortsteilen profitieren von diesem einmaligen Angebot des Jugendhauses. Zudem erinnerte der Ortsamtsleiter Ulrich Schlüter daran, dass St. Petri mit dem Jugendhaus, aber auch mit dem Alkoholfreien Jugendcafé im vergangenen Jahr zwei Besuchergruppen von Jugendlichen sowohl aus der Türkei als auch aus der russischen Föderation hatte. Da es insoweit auch Gegenbesuche der Jugendlichen aus Tenever gibt, ist dies aus Sicht des Osterholzer Ortsamtsleiters besonders für die Jugendlichen geeignet. Beeindruckt war Herr Schlüter über den „Wissensdurst der ausländischen Jugendlichen“, die sich auch vom Demokratieprinzip in Deutschland beeindruckt zeigten. Diese Besuche werden von der nicht anwesenden Sarah Tolan durchgeführt. Beim abschließenden Treffen im Hauptgebäude der St.-Petri-Stiftung wurde eine Tagesgruppe von St. Petri besucht. Auch hier waren neben Frau Dr. Ramona Buchholz Herr Michael Doller, der die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in St. Petri erläuterte. In dem abschließenden Gespräch wurde insbesondere vom Osterholzer Beiratssprecher Wolfgang Haase auf die derzeitige Unterfinanzierung der offenen Jugendarbeit im Stadtteil Osterholz verwiesen. Dies führe dazu, dass teilweise die Jugendeinrichtungen an bestimmten Wochentagen geschlossen werden müssten. Da Osterholz in den nächsten Jahren mit 25 % mehr Kindern und Jugendlichen rechnet, sei hier ein dringender Handlungsbedarf gegeben. Abschließend brachte Herr Carsten Meyer-Heder folgendes zum Ausdruck: „Der Einsatz der Menschen in den verschiedenen Stadtteilprojekten ist wirklich beeindruckend! Wir brauchen einen Haushalt, der mehr Mittel für die offene Kinder- und Jugendarbeit vorsieht. Die Träger der Projekte benötigen Planungssicherheit“. Ortsamt, aber auch die Vertreter des Beirates bedankten sich bei St. Petri, aber auch bei Herrn Meyer-Heder, der sich die Zeit genommen hat, die Ortsteile Blockdiek, aber auch Tenever zu besuchen, um sich über die Stadtteilarbeit zu informieren. Zudem sagte er zu, zu einer Beiratssitzung im Jahr 2020 nach Osterholz zu kommen.