Frank Imhoff, Ulrich Schlüter und Claas Rohmeyer (v.l.n.r.)
Frank Imhoff, Ulrich Schlüter und Claas Rohmeyer (v.l.n.r.)
Frank Imhoff, Ulrich Schlüter und Claas Rohmeyer (v.l.n.r.)
Der erste Stadtteilbesuch des neuen Präsidenten Frank Imhoff fand im Stadtteil Osterholz statt. Kurz nach der Ernennung zum neuen Bürgerschaftspräsidenten erhielt Frank Imhoff eine Einladung des Ortsamtes. Zu Beginn des Stadtteilbesuches gab es ein Gespräch mit Vertretern des Beirates, wobei die Zusammenarbeit der Beiräte mit den stadtbremischen Behörden ein Schwerpunkt bildete.

Es ging aber auch um die Ausstattung der Ortsämter mit WLAN sowie um die Wichtigkeit der sog. Beiratsglobalmittel, aber auch die Förderung der WiN-Gebiete seien unverzichtbar für ein gutes Funktionieren der Stadtteile, so auch in Osterholz. Vom Osterholzer Ortsamtsleiter Ulrich Schlüter wurde auch die Ehrung langjähriger Beiratsmitglieder erörtert. Auch die „Beteiligungskulturen“ stadtbremischer Einrichtungen und Behörden wurde noch einmal kritisch hinterfragt. Frank Imhoff bedankte sich insbesondere bei den Beiratsmitgliedern für ihr Engagement, aber auch für die häufig auf Konsens im Beirat ausgerichtete Politik, speziell im Stadtteil Osterholz. Auch im Ortsteil Strom seien die Beschlüsse des Beirates meist einstimmig. Nur so könne man Wirkung in der Innenstadt erzielen, so die Teilnehmer der Sitzungsrunde. Beim an-schließenden Besuch der Sucht-Rehaklinik wurde noch einmal deutlich, dass der Stadtteil Osterholz speziell mit den Einrichtungen Forensik, Psychiatrie, aber auch der Sucht-Rehaklinik Aufgaben für die Gesamtstadt Bremen übernimmt. Speziell das Zusammenwirken mit den benachbarten Bürgern, aber auch Einrichtungen in Osterholz klappe sehr gut, so Herr Dr. Böhm, medizinischer Leiter der Sucht-Rehaklinik. Positiv überrascht war Präsident Imhoff über die sehr geringe Rückfallquote und auch über den bundesweit beachteten Ansatz nicht „legale“ und „illegale Drogenpatienten“ zu trennen, sondern dies gemeinsam zu therapieren. Suchtprobleme sind in allen sozialen Schichten vorhanden. Beim anschließenden Gespräch beim Vorstand der Bremer Heimstiftung, André Vater und Alexander Künzel, zeigte sich Präsident Imhoff positiv überrascht über die Holzrahmenbauweise, die weitestgehend realisiert wird. Immerhin werden beim Stiftungsdorf des neuen Ellener Hofes ca. 1.000 Bürger wohnen, dies sind doppelt so viel wie in seinem Herkunftsortsteil Strom! Beim abschließenden Besuch des Weserparks mit Centermanagerin Monika Mehrtens sowie Mitgliedern des Vorstandes Aktiv für Osterholz e. V. besichtigte Präsident Imhoff den Cinestar Kristallpalast, wo vor einigen Monaten ein Brand dazu führte, dass die Einrichtung über mehrere Monate geschlossen werden musste. Zwar ist letztlich die Brandursache noch nicht geklärt, trotzdem ist der Kristallpalast wiedereröffnet, da die Sanierung der betroffenen Bereiche sehr zügig stattgefunden hat.
Beim abschließenden Glühwein beim Weihnachtsmarkt vor dem Weserpark bedankte sich Frank Imhoff für die Einblicke, die ihm der Stadtteilbesuch in Osterholz gebracht hat. Sowohl Ortsamtsleiter Ulrich Schlüter als auch der Osterholzer Beiratssprecher Wolfgang Haase freuten sich über den ersten Stadtteilbesuch des neuen Präsidenten in Bremen-Osterholz, hatte doch auch der Vorgänger, der im letzten Jahr verstorbene Christian Weber, viele Termine im Stadtteil Osterholz wahrgenommen und war in seiner empathischen Art ein gern gesehener Gast in Osterholz!

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