"Schmuddelecke" ist verschwunden.

Am Donnerstag, 18. Januar 2018 fand im Ortsamt Osterholz eine Einwohnerversammlung zum Bebauungsplan 2497 statt. Dieser Bebauungsplan umfasst ein Gebiet in Bremen-Osterholz zwischen der Osterholzer Heerstraße und Stumpesweg. Für dieses Gebiet hat die Firma Gebrüder Rausch ein Bauprojekt entwickelt.

Städtebauliches Konzept - Vorentwurf Gebrüder RauschDer für den Bebauungsplan erforderliche Vorentwurf wurde den Anwesenden von Claudia Schulze, Stadtplanerin beim Senator für Bau und Umwelt vorgestellt. Die Pläne fanden durchaus Anklang, dennoch gab es kritische Anmerkungen zum Beispiel hinsichtlich erforderlicher Parkplätze und die voraussichtliche Verschlechterung des Straßenzustand durch anfallenden Baustellenverkehr. Befürchtet wurde auch eine starke Lärmbelästigung für das geplante Mehrfamilienhaus, dass als „Raumriegel“ entlang der Osterholzer Heerstraße das gesamte Gebiet begrenzen soll. Im Zuge der Baugenehmigung sollen hier geeignete Maßnahmen nachgewiesen werden, so Frau Schulze.

Auf dem Gebiet entstehen neben dem Mehrfamilienhaus mit 19 Wohneinheiten, zwei zweigeschossige Doppelhäuser sowie zwei parallele Reihenhausreihen; auch diese Häuser sind zweigeschossig geplant. Die gesamte Fläche umfasst 7800 qm. Mit Autos soll das Wohngebiet über den Stumpesweg erreichbar sein. Vorgesehen ist auch ein Fuß- und Radweg, dass es mit der Osterholzer Heerstraße verbindet. Für die Neubauten müssen voraussichtlich 33 Bäume gefällt werden, von denen 14 geschützt sind und ersetzt werden müssen. Es ist nicht möglich, eine Ersatzpflanzung im Baugebiet vorzunehmen, man wird jedoch an anderer Stelle in Osterholz Ersatzplätze finden.

Die Verkehrssicherheit des gesamten Baugebietes obliegt bereits jetzt dem Eigentümer des Grundstücks, also der Firma Gebrüder Rausch.

Wie es nun weitergehen soll mit dem Bebauungsplan und allen damit zusammenhängenden erforderlichen Befassungen: Dafür mochte Claudia Schulze keinen Zeitrahmen nennen, nur dies: „Das schnellste, was ich bisher bis zur Rechtskraft eines Bebauungsplans geschafft habe, war ein Jahr.“

Ingrid Osterhorn

BPlan 2497 – Städtebaulicher Entwurf

BPlan 2497

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