Es ist schon traurig, wie ein so großes Transportunternehmen wie die DHL zur Zeit mit dem ihr anvertrautem Eigentum anderer Leute umgeht und sich dafür bezahlen lässt.

Vor Weihnachten wird groß Werbung gemacht, wenn das Paket bis zum 22.12.2017 eingeliefert wird ist es zu Heiligabend da. Gut es kann ja passieren, dass es aus welchen Gründen auch immer nicht klappt, aber das Pakete einfach zum Staub fangen im Paketzentrum bleiben und auch nach Weihnachten nicht ausgeliefert werden ist einfach eine Frechheit. Mittlerweile ist das Paket 14 Tage unterwegs.

Leider kein Einzelfall, sondern im Moment bittere Realität.

Kommentare   

#6 Jan 2018-01-22 13:27
@Kalle
Natürlich sind es nicht nur die Fahrer, sondern alle die nicht zu den Großverdienern gehören, mit welcher Tätigkeit auch immer.
Die Verantwortlichkeit bezüglich der Arbeitsbedingungen liegt aber ganz sicher nicht bei dem Kunden. Die müssen sich keinen "Kopf" machen.
Mit dem Hinweis auf die Gewerkschaften haste aber ins Schwarze getroffen. Die haben offensichtlich nicht ihre Hausaufgaben gemacht.
Wenn jemand etwas gegen die (europaweiten) Profit-Eintreiber tun kann, dann eigentlich nur die Gewerkschaften. Von denen fühlt sich aber kaum noch jemand vertreten.
Der Mitgliederschwund sagt ja alles :o
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0 #5 Kalle 2018-01-21 06:51
@Jan
Auch die Mitarbeiter in den Verteilzentren meine ich. Besonders jene die über Zeitarbeitsfirmen dort eingesetzt werden und nach einem 7 Stunden Tag mit harter Arbeit noch 3 Stunden Spätschicht machen müssen ohne dafür entlohnt zu werden. Denn dank dem Tarifvertrag vom DGB finanzieren Leiharbeiter heute mit ihren Überstunden den Arbeitsausfall bei voller Bereitschaftspflicht. Leider machen sich die Kunden keinen Kopf darüber wie man die x-fache Sendungsmenge innerhalb von 6 Wochen bewältigen soll bei gleichzeitig stabil niedrigen Preisen.

Wäre ich als Gewerkschafter für Logistikdienstleistungen zuständig, dann würde ich die Belegschaften in den Kernzeiten streiken lassen. So lernt unsere Gesellschaft endlich mal wieder die Wertschätzung für System relevante Dienstleistungen.
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+1 #4 Jan 2018-01-16 18:31
Komisch, immer wenn von DHL die Rede ist wird nur an die Fahrer gedacht. Keiner von denen ist verantwortlich für die Lage!
Wenn es mal wieder Weihnachtet weiß jeder das auch mal wieder eng wird.
Sollten die hochbezahlten Schreibtisch-Hengste werbewirksame Versprechen äußern, dann bitte nicht auf dem Rücken derjenigen die sich in der Nähe des Mindestlohnes bewegen. Und die Kritik in diesem Bericht geht sicherlich auch nicht in die Richtung der Fahrer.
Die sind weder für den Werbemist, noch für den Preisdruck und schon gar nicht für die Situation in Europa verantwortlich zu machen. Das wäre definitiv zu kurzsichtig gedacht.
Egal was zu den Engpässen geführt hat, ein transparenteres Vorgehen wäre nett gewesen. Ich selbst wartete auch auf ein Paket, zum Glück kein Weihnachtsgeschenk. Insgesamt wurden mir fünf Termine genannt, wann das Paket denn wohl ankäme bis es dann mal endlich geliefert wurde.
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+2 #3 Kalle 2018-01-09 00:04
Schade das auch dieser Beitrag wieder einmal verschweigt wie mies die Arbeitsbedingungen und Löhne bei Paketdienstleistern sind. Aber Hauptsache man stimmt fröhlich in den Hasschor mit ein. Es ist ja nicht so das es auch in Osterholz viele Bürger gibt die im Auftrag von Subunternehmern oder Zeitarbeitsfirmen bei Paketdienstleistern schuften, damit die Preise für ein Paket im EU-Vergleich auf einen niedrigen Niveau gehalten werden können. Mancher von denen hat die letzten 8 Wochen vor Weihnachten einen 10 bis 12 Stunden Arbeitstag. Auch weil Madame Schrei vor Glück und schick es zurück mal wieder ihre konfektions- oder Schuhgröße deutlich unterschätzt hat oder weil das Weiß nicht weiß genug ist. Hinzu kommt die durch Steruerflucht von Online-Handelsunternehmen fehlt dem Staat das Geld um die marode Infrastruktur in Ordnung zu bringen. Geiz ist geil solange die anderen den Geiz ausbaden müssen. In diesem Sinne wünsche ich ein frohes neues Jahr.
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0 #2 Jessica 2018-01-06 08:00
auch der Weser kurier ist aufmerksam geworden.
https://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-wirtschaft_artikel,-deshalb-dauert-die-paketauslieferung-bei-der-dhl-momentan-so-lange-_arid,1686361.html
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0 #1 Monika 2018-01-04 14:56
Reaktion der DHL auf Facebook:

"die lange Laufzeit Ihrer Sendungen tut mir sehr leid. Leider gab es im Zustellbereich Bremen zum einen Streikmaßnahmen wodurch sich erste Rückstände gebildet haben. Dann kam es aufgrund der Erpressung gegen DHL vom 16.12. zum 17.12.17 zu einer Unterbrechung, weil ein verdächtiges Paket aufgetaucht ist. Zusätzlich dazu waren die Sendungsmengen zur Weihnachtszeit diesmal noch höher, als in den vergangenen Jahren. Die Kollegen vor Ort geben alles, um aktuelle Sendungen auszuliefern und zeitgleich die Rückstände abzubauen. Natürlich nimmt dies alles Zeit in Anspruch, so dass ich Sie hier nur bitten kann abzuwarten. Ich bedaure den Ärger und die Umstände. Schöne Grüße, Nicole"
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