broetchen

Die fehlende Nahversorgung in Tenever war ein Thema auf der Stadtteilgruppensitzung. Es ist immer noch keine Lösung in Sicht. Es werden weiter Unterschriften gesammelt, die die Forderung für Nahversorgung bekräftigen und dem Senat, der Gewoba und dem Beirat übergeben werden sollen.

Bei der heftigen Diskussion wurde sehr deutlich, dass die Teneveraner einen Supermarkt fordern.

Foto: Pressereferat, Senatorin für FinanzenBären, Pottwale, Goldfische und Hasen – ein buntes Tierpotpourri beschäftigte die Mädchen und Jungen der Gazellenklasse beim gestrigen Besuch (23.03.2017) ihrer Lesepatin Karoline Linnert. Die Bürgermeisterin hatte zum Vorlesen das „Dicke Buch von Dr. Brumm“ von Daniel Napp mitgebracht. Der gemütliche Bär lässt sich so schnell durch nichts aus der Ruhe bringen, anders als sein Freund, der Goldfisch „Pottwal“. Ein ziemlich komischer Name für einen kleinen Fisch. Die Kinder staunten nicht schlecht, als Karoline Linnert erklärte: „Ein Pottwal würde nicht in euer Klassenzimmer passen, dafür ist er viel zu groß.“

Tag des Baumes30 junge Bäume säumen jetzt den neu ausgebauten Spazierweg zwischen der Julius-Faucher Straße und der Walter-Geerdes-Straße. Ihre wohlklingenden Namen sind auf Findlingen zu lesen. Das macht den Weg „Hinter der alten Landwehr“ zu einem unterhaltsamen Baumlehrpfad für alle, die immer schon wissen wollten, wie das Blattwerk eines Schneeballblättrigen Ahorns aussieht oder wie die botanischen Namen von Stiel-Eiche oder Baumhasel klingen.

Cafe BlocksbergSchon bevor man das Café Blocksberg betritt, fällt der Blick auf einen großen Bücherschrank. „BücherReise“ steht auf dem Schild und darunter eine kleine Erklärung. Alle Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, ein ausgelesenes Buch in den Schrank zu stellen und sich ein neues auszusuchen. Eine schöne Idee für alle, die gern und viel lesen und sich nicht dauernd neue Bücher kaufen können oder wollen.

Genau dieser Gedanke ist im Café Blocksberg Programm. Von Montag bis Freitag haben vor allem Menschen mit kleinem Geldbeutel hier die Gelegenheit, mal den Luxus eines Frühstücks (montags und donnerstags besonders günstig) oder Mittagessens zu genießen. Neben klassischen Mittagsgerichten gibt es mindestens einmal pro Woche auch für Vegetarier ein passendes Angebot. „Und so langsam wird das auch angenommen“, sagt Frau Krisch, die Leiterin des Cafés. „Am Anfang waren viele unserer Gäste ein wenig voreingenommen gegenüber fleischloser Kost, aber inzwischen haben sie gemerkt, wie gut das schmeckt“. Je nach Saison stehen auch mal besondere Gerichte wie Spargel oder Kohl & Pinkel auf der Karte.

Rolatortrainig18 Rollatornutzer/innen freuten sich über diese Gelegenheit

Zum ersten Mal in Osterholz fand  am Mittwoch, 19. April 2017 ein Rollatortraining statt. Auf dem Marktplatz nahmen vorwiegend ältere Menschen, die auf einen Rollator angewiesen sind, das Angebot der BSAG , die einen Bus auf dem Marktplatz geparkt hatte, wahr. Der Rollator als Gehhilfe ermöglicht diesen Menschen mobil zu bleiben und damit alltägliche Dinge wie Einkaufen selbst zu erledigen. Probleme bereiten jedoch oft das Ein- und Aussteigen in bzw. aus Bus oder   Straßenbahn, wodurch die Risiken für Stürze steigen.

Weg erhielt den Namen Bertold-Lindemann-Weg

Berthold-Lindemann-WegBei strahlendem Sonnenschein versammelten sich Umweltsenator Joachim Lohse, Ortsamtsleiter Ulrich Schlüter, der Bürgerparktdirektor Tim Großmann sowie einige Beiratsmitglieder an der Einmündung des neuen Weges in die Feldmark. Anwesend waren auch die Lindemann- Kinder und deren Mutter, als Senator Lohse das Straßenschild enthüllte, das darauf hinweist, dass dieser von der Osterholzer Dorfstraße in die Feldmark führende Weg zu Ehren des verdienten Osterholzer Historikers und Kämpfers für den Erhalt der Osterholzer Feldmark Bertold Lindemann jetzt dessen Namen trägt.

In weiser Voraussicht trugen alle Teilnehmer feste Wanderschuhe, als sie sich aufmachten, ein Stück des schneebedeckten Weges zu erkunden und einzuweihen, der jetzt allen Osterholzer Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung steht. Vorbei ging es an der Spielwiese, kleinen Teichen und Baumgruppen, bis man nach einer Wegbiegung beeindruckt wurde durch die Weite der Feldmark, in der sich von Ferne sogar einige Rehe zeigten.