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Mo Sep 25 @16:30 - 18:00
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Di Sep 26 @09:30 - 11:00
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Di Sep 26 @11:00 - 12:00
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broetchen

Die fehlende Nahversorgung in Tenever war ein Thema auf der Stadtteilgruppensitzung. Es ist immer noch keine Lösung in Sicht. Es werden weiter Unterschriften gesammelt, die die Forderung für Nahversorgung bekräftigen und dem Senat, der Gewoba und dem Beirat übergeben werden sollen.

Bei der heftigen Diskussion wurde sehr deutlich, dass die Teneveraner einen Supermarkt fordern.

Ein kleines Geschäft am ehemaligen Standort von Aldi kann nur eine vorübergehende Lösung sein und ist auch nur möglich, wenn Aldi zustimmt. Es gibt Verträge, die ein Lebensmittelgeschäft an dieser Stelle nicht zulassen. Als möglicher Standort kommt so nur das Nordquartier in Frage (Neuwieder Straße). Immer wieder betonte der Beirat und der Ortsamtsleiter, dass man Tenever unterstützen will, aber das Schweizer Eck und auch das Ellener Feld im Blick behalten muss. Gerade im Schweizer Eck seien Sonderkündigungsregelungen vereinbart, die in Frage kommen, wenn ein neues Einzelhandelsgeschäft in der Nähe entsteht (unter einem Umkreis von 600m), dies hat in der Vergangenheit gegen das Nordquartier als Standort gesprochen.

Sehr deutlich wurde eine Bewohnerin, die betonte, dass immer nur vom Schweizer Eck, Ellener Feld geredet wird und sie das Gefühl hat, dass die Teneveraner aufs "Abstellgleis" geschoben werden. Es ginge schließlich um Tenever und damit um ca. 8-10 Tausend Menschen ohne vernünftige Nahversorgung.

Die Gewoba geht ohne Unterstützung der Ortspolitik nicht in die weitere Planung, Angedacht wäre nicht nur ein Discounter sondern auch andere Angebote wie z.B. ein Sportstudio

Am Ende der Diskussion wurde ein Treffen mit Beteiligten: Betreiber Schweizer Viertel, BewohnervertreterInnen, Gewoba, Beirat, Ortsamtsleiter, Quartiersmanager aus Tenever, Schweizer Viertel, Stadtplanung angeregt, um Weiteres zu besprechen. Ein solches Treffen sei nötig, damit schnell eine gute Lösung für Tenever gefunden werden kann.

Kommentare   

+1 #6 Jan Meyer 2017-05-30 11:25
@Lukas
Der Vergleich mit dem Betriebsrat ist gar nicht so schlecht. Der Betriebsrat ist die Arbeitnehmervertretung gegenüber dem Betrieb.
Der Beirat ist eine von den Osterholzer Bürgern gewählte Volksvertretung. Er sollte daher die Interessen der Bürger vertreten, den Bürgern aus ganz Osterholz. Er ist sicherlich nicht die Vertretung der Geschäftsleute aus dem Schweizer Viertel. :-?
Siehe Beitrag #4 von Michaela Dinkel ;-)
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0 #5 Lukas 2017-05-25 11:11
Ist den der Beirat sowas wie ein Betriebsrat? Muss er dann nicht die Belange des Schweizer Viertels schützen?
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0 #4 Michaela Dinkel 2017-05-22 11:46
Jan Meyer, der Beirat befasst sich ja mit den Wünschen der Bewohner, nur leider nicht im Interesse der Bewohner!
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0 #3 Jan Meyer 2017-05-22 09:14
Was in aller Welt ist denn der Beirat? :-?
Laut Wikipedia heißt es: "Allgemein haben die Beiräte die Aufgabe,... sich mit aus der Bevölkerung kommenden Wünschen, Anregungen und Beschwerden zu befassen.
Nun ist die Bevölkerung da und bringt genau dieses auf den Tisch. Leider bekomme ich das Gefühl, der Beirat kümmert sich eher um die Bedürfnisse der Geschäftsleute.
Die armen Geschäfte müssen doch ihre Profite sichern und verlegen schnell mal einen Aldi in den Weserpark. Wohlgemerkt ohne Ersatz!
Jetzt wartet die Gewoba auf Unterstützung des Beirats und dieser hat Bedenken wegen Verträge die profitorientierte Geschäftemacher untereinander aushandeln und lässt die Bürger im Regen stehen?
Die nächsten Wahlen kommen bestimmt!
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+2 #2 Jessica Fröhlich 2017-05-19 11:03
Tenever wird im Regen stehengelassen, leider. Wie kann man Verträge machen mit Klauseln, die eine Nahversorgung für ca. 8-10Tausend Menschen in Tenever derart blockieren. Mittlerweile sollte sich doch überall herumgesprochen haben, das Tenever sein Image sehr aufgehübscht hat. Da finden so tolle Events wie die Stadtteiloper statt, aber seine Milch kann man nicht einkaufen. Da sollen Mehrgenerationshäuser entstehen, es gibt ein Stadtteilhaus der Bremer Heimstiftung, aber alte Menschen können nicht alleine Einkaufen.
Was nützen Bemühungen der GEWOBA, wenn dem Ortsamtsleiter und dem Beirat das Schweizer Viertel aus welchen Gründen auch immer wichtiger ist. Teneveraner immer noch Menschen 2. Klasse?
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+3 #1 Michaela Dinkel 2017-05-18 13:28
Mir geht es wie der Bewohnerin, die den Eindruck hat, das Schweizer Viertel ist dem Beirat wichtiger. Ständig wird von den Ängsten gesprochen, dass das Schweizer Viertel Verluste hinnehmen müsste, sollte ein Lebensmittelmarkt in Tenever gebaut werden. Was für ein Quatsch! Dafür lässt man dann eben 10.000 Menschen aus Tenever im Regen stehen. Zum Schweizer Viertel zieht der Wochenmarkt, die Post und die Sparkasse immer wieder die Kunden hin. Und so geht man auch eben noch dort einkaufen. Das kennen wir doch alle. Der Marktplatz dort wurde aufgewertet. In naher Zukunft soll dort auch noch so eine Art Bürgerzentrum entstehen. Der Beirat sollte endlich mal wirklich im Interesse der Bewohner Tenevers den Hintern hoch bekommen und aktiv werden! ALDI hat die Geschäfte im Schweizer Viertel doch auch nicht pleite gehen lassen!
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