Ablehnung durch die Osterholzer Bevölkerung - Keine Reaktionen von der Verwaltung.

Foto: K. Brockmann  / pixelio.deDer Osterholzer Beirat als gewählter Vertreter der Osterholzer Bevölkerung wird offensichtlich von der Verwaltung nicht ernst genommen. Wie ist es sonst zu verstehen, dass er auf drei einstimmig gefasste Beschlüsse, die sich gegen die Errichtung einer Windkraftanlage im Naturschutzgebiet am Bultensee aussprechen, keine offizielle Reaktion erhält. Im Beschluss vom 16. Januar 2017 sind die Gründe für die Ablehnung noch einmal überdeutlich dargestellt. Diese sind ebenso der Bürgerinitiative „Keine Windräder am Bultensee“ ein ernsthaftes Anliegen. Auch diese Initiative, die sich vehement für den Schutz der Natur und der Menschen einsetzt, fragt sich vergeblich, ob die Verwaltung sich bisher überhaupt mit ihrem Anliegen befasst hat; es gibt nichts, woraus sie dieses schließen könnte.

Ingrid Osterhorn

Der Beschluss des Beirats vom 16.01.2017

 
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Karte aus der Präsentation, vorgestellt in der öffentlichen Beiratssitzung am 7. November 2016 von Herrn Lecke-Lopatta vom Senator für Umwelt, Bau und Verkehr.Karte Beiratssitzung

 

Karte aus der Präsentation, vorgestellt in der Deputation für Umwelt, Bau und Verkehr am 24. November 2016 von Herrn Dr. Viebrock-Heinken, ebenfalls vom Senator für Umwelt, Bau und Verkehr mit geänderten Abmessungen gegenüber der Präsentation im Beirat.Karte Deputationssitzung

Kommentare   

+3 #2 W. Martin 2017-01-31 10:22
Die für das Windrad vorgesehene Fläche ist ja nicht nur Landschaftsschutzgebiet, sie ist ausserdem auch noch Naherholungsgebiet, Überschwemmungsfläche und Vogeldurchzugsgebiet (das WR wird genau in der Vogelzuglinie stehen). Weiter liegen auf der Fläche 5 gesetzlich geschützte Biotope, davon wird eines mit der Zufahtsstrasse durchquert. Bremen stellt zunächst diese Biotope unter Schutz, beugt dann aber das geltende Recht. Diese Tatsache hält die Bügerinitiative für einen Skandal 1. Güte! Herr Lohse als zuständiger Umwelt- und Bausenator ignoriert die Bürgerinitiative gänzlich, er geht sogar soweit, dass er öffentlich sagt: "Mit Ihnen diskutiere ich nicht." Auf der Deputationssitzung Ende 2016 wurde dann, durch Staatsrat Meyer, der schwarze Peter ungerechtfertigter Weise dem Ortsamtsleiter zugeschoben. Als dieser sich dann rechtfertigen wollte, wurde ihm durch den Vorsitzenden Herrn Pohlmann (SPD) das Wort verboten. Wenn so Demokratie in unserem Land aussieht, dann müssen wir uns doch nicht wundern, wenn immer weniger Menschen wählen gehen, und wenn die die wählen gehen dann auch noch AFD wählen (eine persönl. Anmerkung meinerseits: Ich bin parteilos !).
Anzumerken bleibt ausserdem noch, dass der Beirat ja ohnehin bei der Auslegung des neuen Flächennutzungsplans durch fehlerhafte Detailpläne getäuscht wurde (hier wurden Detailpläne mit der Überschrift Oberneuland deklariert, obwohl klar war, dass das WR in Osterholz gebaut wird). Auf einer Beiratssitzung in Bremen Osterholz sprach dann Herr Lecke-Lopatta zwar von einem Verfahrensfehler, dennoch scheint man seitens der Behörde nicht gewillt zu sein diesen Verfahrensfehler zu heilen. Die Bremer Politiker, allen voran Herr Lohse und Herr Sieling (einem Mitglied unserer BI sagte Herr Sieling im Zusammenhang WR Bultensee.... man muss auch mal verlieren können), scheinen mit aller Macht dieses Windrad durchsetzen zu wollen. Der Bürgerwille zählt in Bremen (die BI hat über 900 Unterschriften zusammen bekommen) nichts mehr, er ist quasi keinen Pfennig mehr wert. Herr Lohse regiert mit eiserner Hand und setzt seine Pläne ohne Rücksicht auf Verluste durch. Er fragt sich sogar in der öffentlichen Deputationssitzung, ob er sich denn wohl mit jeder Bügerinitiative befassen muss?! Ich sage: Ja, Herr Lohse das müssen Sie wohl, und wenn Sie das nicht wollen, dann treten Sie zurück.Jeder Andere wird Ihr Ressort besser und im Sinne einer Demokratie leiten als Sie!
Ich hoffe für die Osterholzer Bürger und auch für die Anlieger auf Oytener Seite, dass dieses 176m hohe WR (analog dem am Bremer Kreuz) nicht gebaut wird. Bei einer möglichen Havarie, wie wir sie ja in der letzten Zeit vielfach erlebt haben, würden ca. 3 Tonnen Öle und Hydraulikflüssigkeiten ins Erdreich und in die Gräben in Richtung Wümme, Lesum, Weser fliessen.
W. Martin f.d. BI "Keine Windräder am Bultensee"
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+1 #1 Brigitte Sauer 2017-01-30 09:44
Beirat fasst Beschlüsse Verwaltung ignoriert Den Willen der Bevölkerung in Osterholz ist das bürgernahe Politik ?? Kein Wunder das immer weniger zur Wahl gehen
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