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Termine

Mi Feb 22 @15:00 -
Bingo NAchmittag (Art: Themen / Treffen)
Mi Feb 22 @16:00 - 17:00
Kino in der Kirche - „Familienfest“ (Art: Theater / Film)
Mi Feb 22 @17:00 - 20:00
225. Sitzung der Stadtteilgruppe Tenever (Art: Politik)
Mi Feb 22 @19:00 -
KulTour - Flughafen bei Nacht (Art: Ausflug)
Do Feb 23 @19:30 -
Themenabend: Pioniere aus Leidenschaft (Art: Vorträge)
Fr Feb 24 @14:30 - 16:00
Bremer Geschichtenhaus im Schnoor (Art: Ausstellungen)
Fr Feb 24 @15:45 -
Kultur on Tour - Kulturangebot für Menschen ab 50 (Art: Ausflug)
Fr Feb 24 @15:45 - 16:45
Kultur on Tour - Führung durch die Max-Liebermann-Austellung in der Kunsthalle Bremen (Art: Ausstellungen)

Menschen in Osterholz - Dr. Christoph Gries im Interview

Dr. Christoph GriesDr. Christoph GriesDiesmal haben wir das Krankenhaus Bremen-Ost besucht. Das Krankenhaus ist eine wichtige Institution in Bremen-Osterholz. Viele Osterholzerinnen und Osterholzer arbeiten hier. Für uns alle, die wir in diesem Stadtteil wohnen, ist es wirklich schön, ein Krankenhaus in der Nachbarschaft zu haben. Nicht zuletzt verfügt das Krankenhaus über einen schönen Park und über Sportmöglichkeiten.

Einer der Leiter des Krankenhauses ist Dr. Christoph Gries. Er ist auf jeden Fall der (bisherige) Interviewpartner mit dem längsten Arbeitsweg. Dr. Gries wohnt nördlich von Hamburg und fährt die Strecke möglichst jeden Tag, um Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen. Was er uns noch über sich verraten hat, lesen Sie im Interview.

BORiS: Was gefällt Ihnen in Osterholz?

Dr. Christoph Gries: Mir gefällt der große Zusammenhalt im Stadtteil, die gemeinschaftlichen Aktivitäten wie Dorffeste. Die Menschen in Osterholz gehen aktiv auf Neue zu, das habe ich selbst erlebt, als ich hier angefangen habe. Der Zusammenhalt und die Bereitschaft, sich für etwas einzusetzen, haben übrigens auch dazu geführt, dass unser Klinik-Standort hier gesichert wurde.

BORiS: Was würden Sie in Osterholz ändern, wenn Sie könnten?

Dr. Christoph Gries: Sehr gerne die Verkehrsführung. Manchmal sind einfach zu viele Autos auf unseren Straßen in Osterholz. Das passiert zum Beispiel immer dann, wenn es auf der Autobahn Stau gibt und den dann viele umfahren. Da geht dann teilweise gar nichts mehr.

BORiS: Was ist Ihnen besonders wichtig?

Dr. Christoph Gries: Ehrlichkeit und Geduld und vor allem Verlässlichkeit. Ich finde es wichtig, dass Versprechen auch eingehalten werden.

BORiS: Womit beginnt Ihr perfekter Tag?

Dr. Christoph Gries: Mit einer guten Tasse Espresso und der Zeitung.

BORiS: Was lesen Sie gerade?

Dr. Christoph Gries: Ein Buch namens „Auf eine Zigarette mit Helmut Schmidt“ von Giovanni di Lorenzo. Mein Lieblingsbuch ist „Der Zauberberg“ von Thomas Mann.

BORiS: Gibt es einen aktuellen Lieblingsfilm und Lieblingsmusik?

Dr. Christoph Gries: Musik höre ich meistens im Radio, also eine bunte Mischung. Einer meiner Lieblingfilme ist „Die Reifeprüfung“ von Mike Nichols.

BORiS: Welches Land fasziniert Sie und warum?

Dr. Christoph Gries: Da fallen mir sogar zwei Länder ein. Das eine ist Island, das eine unglaublich tolle Natur zu bieten hat. Das andere Land ist Griechenland. Da faszinieren mich neben der Natur auch die Lebensart, Offenheit, Entspanntheit und Freundlichkeit der Menschen. Keine Spur von Feindlichkeit gegenüber uns Deutschen.

BORiS: Was würden Sie gerne mal tun?

Dr. Christoph Gries: Wenn Zeit kein Problem wäre, würde ich gern mit einem Wohnmobil den amerikanischen Kontinent von Nord nach Süd durchfahren.

BORiS: Haben Sie ein Lieblings-Zitat oder eine Lebensweisheit.

Dr. Christoph Gries: Ja, eine, die mir meine Tochter auf eine Leinwand geschrieben hat: „Nie verlerne so zu lachen, wie Du jetzt lachst, denn ein Leben ohne Lachen ist wie ein Frühling ohne Mai.“

BORiS: Mit wem würden Sie gerne mal einen Tag lang tauschen?

Dr. Christoph Gries: Mit meiner Frau. Danach hätte ich bestimmt viel mehr Verständnis für ihren Alltag.

BORiS: Was machen Sie nach einem anstrengenden Tag?

Dr. Christoph Gries: Im Sommer gehe ich gerne eine Runde joggen und trinke ein Glas Rotwein auf der Terrasse. Im Winter trinke ich das Glas Rotwein dann im Haus. Ich würde gern mehr lesen, aber das gelingt mir nicht immer. Mein Beruf bringt es ja mit sich, dass ich schon tagsüber viel lesen muss.

BORiS: Vielen Dank für das Interview.

Das Interview führte Wiebke Brüssel.

Zur Person

Dr. Christoph Gries ist verheiratet und hat zwei Kinder. Er ist Internist und Rheumatologe und war in diesen Bereichen tätig, bevor er entschied, in die Verwaltung von medizinischen Einrichtungen zu wechseln. Seit drei Jahren leitet er gemeinsam mit einer Kollegin das Klinikum Bremen-Ost. Dr. Gries wohnt nördlich von Hamburg.

 

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